Meeratlas zeigt Daten unterschiedlicher Herkunft. Damit sie nicht verwechselt werden, steht bei jedem Datensatz, um welche Art von Daten es sich handelt.
Messung (Beobachtung): Ein Gerät misst an einem Ort zu einer Zeit, zum Beispiel ein Thermometer an einer Messstation. Messungen sind punktgenau, decken aber nur wenige Orte ab.
Satellitenprodukt: Satelliten messen Licht, das von der Meeresoberfläche zurückkommt. Daraus wird zum Beispiel der Chlorophyllgehalt abgeleitet. Bei Wolken gibt es keine Werte, und die Werte gelten nur für die oberste Wasserschicht.
Reanalyse: Ein Ozeanmodell wird nachträglich mit vorhandenen Messungen abgeglichen. So entsteht ein lückenloser Rückblick über viele Jahre. Es bleibt aber ein Modellergebnis.
Analyse und Vorhersage: Dasselbe Prinzip für die Gegenwart und die nächsten Tage. Vorhersagen werden mit wachsendem Abstand unsicherer.
Klimaprojektion: Rechnet mögliche Entwicklungen über Jahrzehnte unter bestimmten Annahmen durch. Sie ist keine Vorhersage für ein bestimmtes Jahr.
Gittermodell aus Vermessungen: Die Wassertiefe wird aus vielen Vermessungen zu einem Raster zusammengesetzt. Die Genauigkeit hängt davon ab, wie dicht vermessen wurde.
Sammlung dokumentierter Nachweise: Funde von Tieren und Pflanzen, die in Datenbanken wie OBIS gesammelt werden. Sie zeigen, wo etwas gefunden wurde, nicht wie häufig es heute vorkommt.
Fehlende Werte zeigt Meeratlas als fehlend an. Eine Lücke ist kein Wert von null.